Sonstiges » Wunschpunsch
Eine Gruppe von Dreistein-Kindern wird im Januar 2008 das Stück "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" unter Leitung von Claudia Mann im Gymnasium an der Grashofstraße aufführen. Die Proben haben begonnen. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate werden wir den Fortgang unter dem Menüpunkt "Wunschpunsch" dokumentieren.Sa. 19. & So. 20.1. Aufführungen “Wunschpunsch” in der Aula des Gymnasiums an der Grashofstraße bzw. am Sa. 26. & So. 27.01. in der Goetheschule in Essen Bredeney
zum Wunschpunsch Plakat
Fotos von der Aufführung
| 2008 | April | |
| 2007 | November | |
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Handlung (Wikipedia):
Der böse Zauberer Beelzebub Irrwitzer hat sich vertraglich bei Seiner Höllischen Exzellenz dazu verpflichtet, jedes Jahr eine vorgeschriebene Zahl an bösen Taten, wie Naturkatastrophen, Seuchen und andere Unglücke, zu vollbringen. In diesem Jahr allerdings gelingt es ihm nicht, sein Soll zu erfüllen, da ihm der Hohe Rat der Tiere auf der Suche nach der Ursache aller Unglücke den romantischen und naiven Kater Maurizio di Mauro als Spion ins Haus geschickt hat, der Irrwitzer durch seine neugierige Art zu höchster Vorsicht zwingt.
Auch die Tante des Zauberers, die Geldhexe Tyrannja Vamperl hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Der ihr zugelaufene ruppige Rabe Jakob Krakel ist ebenfalls ein Spion der Tiere, der es ihr unmöglich machte, ihre Aufgaben vor Jahresende zu bewältigen. In ihrer Verzweiflung schließen sich die beiden Magier am Silvesterabend zusammen und versuchen an diesem letzten Tag des Jahres durch den mächtigen Wunschpunsch, der einem jeden ausgesprochenen Wunsch erfüllen kann, die noch fehlenden Unglücke zu vollbringen. Damit die Tiere keinen Verdacht schöpfen, wird der Trank so gebraut, dass er immer das Gegenteil von dem tut was man wünscht. Würde man jemandem also „fülliges schönes Haar“ wünschen, so fielen demjenigen als Ergebnis alle Haare aus. Doch die beiden Tiere erfahren von dem Plan und wissen ihn zu sabotieren.
Das Buch spielt zwischen fünf Uhr nachmittags und Mitternacht des Silvestertages. Anstelle von Kapitelüberschriften werden Uhrzeiten eingesetzt, die dem Leser das Fortschreiten der Zeit anzeigen und damit den Zeitdruck verdeutlichen, der auf allen Charakteren der Geschichte lastet. Zum einen sind da die beiden Zauberer, die rechtzeitig vor dem nächsten Jahr das fünf Meter lange Rezept zum Brauen des Wunschpunsches abarbeiten müssen. Dabei behindern sie sich gegenseitig, da sie, bedingt durch ihren bösen Charakter, immer wieder versuchen sich gegenseitig zu bekämpfen und dabei wertvolle Zeit verlieren. Auf der anderen Seite stehen Kater und Rabe, die rechtzeitig einen Weg finden müssen, um das große Unglück zu verhindern, ohne wirklich zu wissen wie.
Zusätzlich haben die beiden Tiere noch mit Problemen wie dem Übergewicht des Katers und den chronischen Krankheiten des Raben zu kämpfen. Trotzdem gelingt es ihnen, einen Plan zu entwickeln, der die Schwäche des Trankes, nämlich dass die Umkehrwirkung beim ersten Ton der Silvesterglocken nicht mehr funktioniert, wenn bis dahin der Trank nicht restlos ausgetrunken wurde, ausnutzen soll. So würden aus dem ganzen Unglück, das die Zauberer hervorrufen wollen, lauter Wohltaten werden, da ihre Wünsche nun wörtlich umgesetzt würden. Dazu wollen die Tiere die Glocken des Münsters vorzeitig läuten. Doch das Erreichen der Glocken erweist sich schwieriger als erwartet, denn der heilige Silvester erfährt von ihrem Plan und verbietet ihnen beim Erreichen der Glocken, diese zu läuten. Doch da für den Heiligen Raum und Zeit keine Rolle spielen, ist er in der Lage den Tieren vorzeitig einen eingefrorenen Ton des Mitternachtsgeläuts zu geben, obwohl dieser erst um Mitternacht erklingen wird. Damit ist die letzte Aufgabe, die die Tiere meistern müssen, diesen Ton als weitere Zutat in den Trank zu geben, ohne das die Zauberer es bemerken.
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